Filmbeschreibungen

Der November im Camillo......


Camillo Queer Cinema Week 2018

01.11. bis 08.11.2018

Einmal im Jahr - und zwar im Monat November - öffnen wir unsere Räumlichkeiten für eine Woche queeres Kino im Camillo. Gezeigt werden in diesem Jahr 6 Filme aus dem Bereich LGBTIQ*, darunter auch eine Doku und ein Film aus dem Hause Hollywood. Zudem wird es in diesem Jahr einen Kurzfilmabend (GutMensch*- Tour) geben, in denen Kurzfilme für Geschlechtergerechtigkeit gezeigt werden. Natürlich darf es auch an einer entsprechenden Rahmung nicht fehlen, daher wird es nicht nur ein Konzert, sondern auch eine queerfeministische Lesung und einen Auftritt einer queeren Improtheatergruppe geben.

 

Der Eintritt ist für alle Filme frei!!!

 

 

Gefördert durch:


01.11.2018 18 Uhr: Ich hab' ja nix gegen Menschen, aber...

 

Antirassistische Lesung für queer-feministische Vielfalt

 

Einige Frauen* vom Frauen*forum Görlitz haben Texte von verschiedenen Autor:innen* und Selbstgeschriebene zusammengestellt, um die Vielfalt von Feminismus zu präsentieren. 

 

Manches ist lustig. Manches so gar nicht. 

 

Um Spende wird gebeten!

 

Girl (20 Uhr)

 

Belgien 2018, 106 Min., FSK 12

Regie: Lukas Dhont

Darsteller*innen: Victor Polster, Arieh Worthalter, Valentijn Dhaenens, Nele Hardiman

 

Lara, früher Viktor, 16 Jahre, will sich am Konservatorium in Brüssel zur Ballerina ausbilden lassen. Aber sie kennt den Balletttanz nur als Balletttänzer. Diese Trans*formation ist für das Mädchen, das sich auch noch in der Pubertät befindet, eine enorme Herausforderung. Doch sie stellt sich diesen Schwierigkeiten auf physischer und psychischer Ebene mit eisernem Willen. 

Das Erstlingswerk des Regisseurs Lukas Dhont ist eine feinfühlige Charakterstudie,  die einen tiefen Einblick in die Probleme und Zerrissenheit von transidentitären Menschen gibt und viel Empathie bei dem Publikum bewirkt.  Der Film wurde auf den Filmfestspielen in Cannes ausgezeichnet.

 


Mario (02.11.2018 20 Uhr)

Schweiz 2018, 119 Min., FSK 12

Regie: Marcel Gisler

Darsteller*innen: Max Hubacher, Aaron Altaras, Jessy Moravec, Jürg Plüss

 

Der ehrgeizige und talentierte Nachwuchsfußballer Mario gefährdet seine Profikarriere, als er im neuen Verein die Liebe seines Lebens kennenlernt. Da auch heute immer noch sehr tradierte geschlechtsspezifische Rollenbilder im Profisport und besonders im Fußball herrschen, steht Mario vor einer schweren Entscheidung. Entweder seine Beziehung verleugnen und opfern oder auf die Karriere als Profifußballer verzichten?

 


HOLLYWOOD CLASSIC: Professor Marston & the Wonder Women (03.11.2018 20 Uhr)

USA 2017, 108 Min., FSK 12

Regie: Angela Robinson

Darsteller*innen: Luke Evans Rebecca, Hall Bella Heathcote, Connie Britton

 

Professor Marston and the Wonder Women erzählt die wahre Geschichte einer Dreierbeziehung in den zwanziger Jahren in den USA. Das Ehepaar Marston und die Studentin und spätere Assistentin Olive führen eine polyamouröse Beziehung. Aus diesem emanzipatorischen, feministischen Vorbild entwickelt Marston später den Comic mit der Superheldin Wonder Woman, eine Ikone des frühen Feminismus, die in den prüden 40er Jahren in Amerika einen Skandal auslöst.

 

 


05.11.2018 19 Uhr: BOB & GEORGE

 IMPROVISATIONSTHEATER MIT BORIS UND GEORG VON NOTAUSGANG AUS BERLIN. 

 

Eine Stunde Improvisationstheater voller Songs und Szenen. Boris und Georg spielen seit Jahren zusammen Impro und bringen mit ihrer Duo-Show Szenen und Songs aus der Magie des Augenblicks auf die Bühne. Inspiriert von euch und dem Strudel der Kreativität bilden sie den Auftakt für den fünften Abend der Queer Cinema Week.

 

 

Eintritt: 2 € auf Spendenbasis 

 

 

Doku am Montag: Silvana – Eine Pop-Love-Story (OmU/20 Uhr)

Schweden 2017, 91 Min., FSK: Keine Angabe, OmU

Regie: Mika Gustafson, Olivia Kastebring, Christina Tsiobanelis

 

Eine Dokumentation über die schwedische Rapper*in Silvana Imam, die sich selbst als „femistische, antirassistische Punk-Rapper*in“ bezeichnet. Die schwedischen Regisseur*innen begleiten Silvanas Aufstieg, ihre Sinn- und Schaffenskrise und ihre queere Verbindung zur Musiker*in Beatrice Eli. Die Aufnahmen reflektieren mit ihrer flüchtigen, impressionistischen und unruhigen Bildsprache die dynamische, persönliche und künstlerische Selbstfindung Silvanas.

 

 


the Cakemaker (06.11.2018 20 Uhr)

 

Israel, Deutschland 2017, 104 Min., FSK: Keine Angabe

Regie: Ofir Raul Graizer

Darsteller*innen: Sarah Adler, Tim Kalkhof, Zohar Strauss, Roy Miller, Sandra Sade

 

Thomas, der Konditor aus Berlin, hat eine intensive Liebesbeziehung zu Oren, verheiratet, aus Israel. Thomas fliegt nach Israel und sucht die Witwe von Oren, Ana. Er arbeitet in ihrem Cafè, beide kommen sich immer näher. Eine deutsch-israelische Beziehung, nicht nur über Landesgrenzen hinweg, sondern auch über Geschlechtergrenzen.

 


07.11.2018 19:30 Uhr: Vortrag

Vorstellung des Projektes Que(e)r durch Sachsen – Mobile Beratung im ländlichen Raum“ des Gerede – homo, bi und trans e.V. Dresden.

Ungehorsam (20 Uhr)

 

Irland, UK, USA 2017, 114 Min., FKS: Ohne Angabe

Regie: Sebastián Lelio

Darsteller*innen: Rachel Weisz, Rachel McAdams, Alessandro Nivola, Anton Lesser

 

Ronit lebt als Fotografin in New York und kehrt anlässlich des Todes ihres Vaters, Rabbi einer jüdisch-orthodoxen Gemeinde, nach London zurück. Dovid, der spirituelle Ziehsohn ihres Vaters, nimmt sie während ihres Besuchs bei sich auf. Überrascht stellt sie fest, dass Dovid mit Esti, einer alten Freundin von ihr, verheiratet ist. Ronit hatte mit Esti als Teenagerin eine - verbotene - Beziehung. Beide beginnen wieder eine heimliche Affäre, allen Widerständen zum Trotz. Der Film erzählt von einer schwierigen Vater-Tochter Beziehung und dem Schmerz einer nicht mehr vor dem Tod stattfindenden Versöhnung und über die Leidenschaft zweier Frauen zueinander in einer männlich und religiös geprägten Gesellschaft.

 

21:30 Uhr: Party mit DJ* Mütze im Café Hotspot


GutMensch*- Tour – Kurze Filme für Geschlechtergerechtigkeit (08.11.2018 19 Uhr)

 

Klein aber fein, kurz aber geistreich – das Genre des Kurzfilms ist abwechslungsreiches Experimentierfeld und kreative Fundgrube zugleich. In seiner künstlerischen Vielfalt bildet der Kurzfilm gesellschaftliche und menschliche Vielfalt ab. Doch nicht nur die Vielfalt der Geschlechter, der Lebensweisen, der Identitäten und der Biographien ist Thema der Kurzfilmtour, die der LAG Queeres Netzwerk Sachsen, des Genderkompetenzzentrum Sachsen sowie des Landesarbeitsgemeinschaft Jungen- und Männerarbeit Sachsen e.V., in Kooperation mit dem Filmfest Dresden zusammen auf den Weg bringen.

 

Auch die Gewalt, die Menschen aufgrund eines angeblichen „Andersseins“ erleiden, findet Ausdruck. Und manchmal ist es die Solidarität untereinander, die die wahre Größe in unserer Gesellschaft ausmacht.

Mit einem Programm aus sechs Kurzfilmen, die allesamt im Wettbewerb des Filmfest Dresden liefen, touren wir vom 02.10. bis 15.11. durch Sachsen. Auch der Preisträger des erstmals auf dem Filmfest Dresden vergebenen Goldenen Reiters* für Geschlechtergerechtigkeit ist dabei. 

 

Folgende Filme laufen im Programm:

Love me – Fear me ( Veronica Solomon, D, 6 min), Halmaspiel (Betina Kuntzsch, D, 14 min), Neko No Hi - Cat Days (Jon Frickey, D, 11 min), Deer Boy (Katarzyna Gondek, Polen/Kroatien/Belgien, 15 min), Retouch (Kaveh Mazaheri, Iran, 19 min), Mrs McCutcheon (John Sheedy, Australien, 17 min)

 

Eintritt: 2 € - 7 € auf Spendenbasis

 

Dragstreet boyz (08.11.2018 19 21:30 Uhr)

 

 

 

Wir sind sechs befreundete Personen aus dem Raum Berlin-Brandenburg, die

sich im November 2015 zu einer Drag-King-Kombo zusammengefunden haben.

Seit Frühjahr 2016 treten Clark Pennt, Roy L. T*, Tom Soja, J on Fire,

Caine Panik und General Queer regelmäßig, u.a. bei der Trash Deluxe auf.

 

Wir performen hauptsächlich Popsongs von bekannten Boybands. Unser Fokus

ist dabei, mit Vorstellungen von Männlichkeit_en zu spielen und diese zu

queeren.

 


Kinderfilm: Petterson & Findus-Findus zieht um

Deutschland 2018, Laufzeit: 77 Min., FSK 0

Regie: Ali Samadi Ahadi 

Darsteller*innen: Stefan Kurt, Marianne Sägebrecht, Max Herbrechter 

 

Kater Findus hat eine neue Matratze, auf der er von morgens bis abends herumspringt. Ihm macht das viel Spaß, aber der alte Pettersson ist mächtig genervt davon, denn er will seine Ruhe haben. Die Lösung des Problems: Pettersson baut seiner munteren Katze ein eigenes Haus zum Spielen und Hüpfen gleich nebenan. Allerdings hat er nicht damit gerechnet, wie sehr Findus das neue Häuschen gefällt – er geht nämlich nicht nur zum Spielen rüber, sondern zieht komplett um. Das war nicht im Sinne des Erfinders! Pettersson fühlt sich einsam, da er zwar ein bisschen mehr Ruhe, aber den fröhlichen Findus doch nicht ganz aus dem Haus haben wollte. Also ist es nun an Findus, sich etwas zu überlegen, womit er Pettersson wieder aufmuntern kann… Teil 3 der verfilmten Kinderbuchklassiker um den alten Petterson und Kater Findus und auch im Camillo schon ein klassischer Publikumsliebling!

 

 


Offenes Geheimnis

Spanien, Frankreich, Italien 2018, 133 Min. (Überlänge), FSK 12

Regie: Asghar Farhadi

Darsteller*innen: Penélope Cruz, Javier Bardem, Ricardo Darín, Barbara Lennie

 

Laura (Penèlope Cruz) reist zur Hochzeit ihrer Schwester von Argentinien nach Spanien. Gemeinsam mit ihre Kindern Irene und Diego, aber ohne ihren Mann. Der Empfang ist überschwänglich, aber es brechen auch alte Konflikte wieder auf. Anders als  Lauras Familie konnten sich nicht alle Dorfbewohner*innen über die Finanzkrise hinwegretten. Und Laura trifft ihre Jugendliebe Paco wieder, der inzwischen kinderlos mit Bea verheiratet ist. Als plötzlich Lauras Kinder verschwinden, steht ein grauenvoller Verdacht im Raum. Ein Film vom zweifach oscarprämierten iranischen Regisseur Ashgar Farhadi (Nader und Simin/The Salesman).

 

Konzert 10.11.2018 um 19 Uhr: Suena Flamenco -Maria y Josel

-Maria Mellado Prenda (Voc, perc, git)

-Josel (git,voc)

 

Wie klingt traditioneller Flamenco mit modernen Harmonien? Wie wäre es festen Arrangements Platz für spontane Inspiration zu lassen? Welches Ergebnis und erhält mensch nach jahrelanger Zusammenarbeit? Wie hört es sich an verschiedene Musikstile mit arte und Compās zu verbinden? 

Es klingt nach Flamenco „suena flamenco“.

 

María und Josel spielen seit 2007 zusammen. Nach langer intensiver Beschäftigung mit traditionellem Flamenco wurden sie auch von anderer Musik inspiriert. Ihre Vorbilder dafür sind unter anderen José Manuel león und Alicia Carrasco. In der Musik von „suena flamenco“ hört mensch nicht nur atemberaubende Gitarrenklänge und gefühlvolle Gesangsmelodien, sondern vor allem die Ergänzung der beiden Musikwege zu einem neuen einzigartigem Erlebnis.

 

Eintritt: 12 € / 10 € (Kulturkombiticket: Konzert und Film: Offenes Geheimnis)

 

 


Doku am Montag: Iuventa & Filmgespräch (12.11.)

Italien, Deutschland 2018, 86 Min., FSK: Keine Angabe

Regie: Michele Cinque

 

Im Herbst 2015 gründet eine Gruppe junger Menschen in Berlin das Projekt „Jugend rettet“ und kauft aus Spendengeldern einen umgebauten Fischkutter, den sie auf den Namen „Iuventa“ taufen. Sie beteiligen sich an den Seenotrettungsaktionen im Mittelmeer gemeinsam mit mehreren NGOs. Im August 2017 wird das Schiff von den italienischen Behörden beschlagnahmt. Eine Anklage ist bis heute nicht erfolgt. Eine Dokumentation.

 

Im Anschluss gibt es ein Filmgespräch mit "Jugend rettet e.V.": https://jugendrettet.org/de/

 

 

 


Filmwoche zu "häusliche und sexualisierte Gewalt an Frauen* und Mädchen*"

15.11. bis 21.11.2018

Das Camillo Kino veranstaltet in Kooperation mit der Görlitzer Gleichstellungsbeauftragten eine Filmwoche im Rahmen der Sächsischen Frauenwoche 2018. Gezeigt wird der Spielfilm „Alles ist gut“, die Dokumentation „Unter aller Augen“ und der Kinderfilm „Krieg der Knöpfe“.

 

Eintritt: Frei!!!!

 

Gefördert durch die Gleichstellungsbeauftragte Görlitz & den Landesfrauenrat Sachsen e.V.

Alles ist gut

 

Deutschland 2018, 93 Min., FSK 12

Regie: Eva Trobisch

Darsteller*innen: Aenne Schwarz, Andreas Döhler, Hans Löw, Tilo Nest, Lina Wendel

 

Janne lernt auf einer Party Martin kennen. Sie trinken, sie verstehen sich gut. Als Martin Sex will, lehnt Janne das ab. Martin vergewaltigt sie. Am nächsten Tag will Janne weitermachen als wäre nichts geschehen. Doch die Verdrängung und Selbstverleugnung wird für sie immer schmerzhafter. Dann erfährt sie, dass sie schwanger ist. Martin will die Verantwortung übernehmen und auch ihn belastet das Geschehene schwer. Ein Film  über die Frage von Schuld und Verantwortung, über das Rollenverhältnis von Mann und Frau.

 


doku am montag: Unter aller augen (19.11.2018)

Deutschland 2017, 90 Min., FSK 12

Regie: Claudia Schmid

 

Gewalt an Frauen ist die häufigste Menschenrechtsverletzung unserer Zeit. Meist sind die Täter*innen aus dem persönlichen Umfeld der Frauen, Eheleute oder Partner*innen. Im Film kommen Frauen zu Wort, es werden ihre Biografien erzählt. Es werden aber auch die gesellschaftlichen Hintergründe und die strukturellen Mechanismen aufgezeigt, die solche Verhältnisse ermöglichen. Deutlich wird dabei, dass unabhängig von Bildung, Wohlstand, Kultur oder Gesellschaftsform Parallelen zu finden sind.

 


kinderfilm: Krieg der Knöpfe (17.11.2018 16:30 Uhr)

 

Frankreich 2011, 99 Min., FSK 6

 

Regie: Christophe Barratier

Darsteller*innen: Laetitia Casta, Jean Texier, Théophile Baquet, Guillaume Canet, Kad Merad

 

Ein Dorf in Südfrankreich im Jahr 1960. Seit Generationen führen die Kinder Krieg gegen die Kinder des Nachbardorfes. Keiner weiß aber mehr so richtig, warum. Der Anführer ist der geniale Lebrac, der im Notfall auch zu extremen Mitteln greift. Neuverfilmung des Klassikers von 1961. Regie Christophe Barratier („Die Kinder des Monsieur Matthieu“).

 


weltoffen: Leto

Russland 2018, 120 Min., FSK: Keine Angabe

Regie: Kirill Serebrennikov

Darsteller*innen: Irina Starshenbaum, Teo Yoo, Roman Bilyk

 

Leningrad Anfang der 1980er Jahre. Der Punk wird staatlich überwacht und zensiert. Die Jugend hört geschmuggelte Platten und eine neue Musikszene entsteht. Die Musiker Mike und Viktor nehmen gemeinsam bahnbrechende Songs auf und umgehen die Zensur. Zwischen beiden entsteht eine tiefe Freundschaft. Doch Viktor fühlt sich auch zu Mikes Frau hingezogen. Für die drei beginnt ein langer Sommer voller Punk, Wodka und der Suche nach Freiheit. Ein Film über Viktor Soi, dem Star der russischen Underground Musikszene der 80er.

 


doku am montag: unser saatgut & Stände (26.11.)

USA 2016, 98 Min., FSK 6

Regie: Jon Betz, Taggart Siegel

 

Unser Saatgut – Wir ernten was wir sähen. Wie gefährdet ist die Vielfalt des weltweiten Saatgutes. Samen sind der Kern des Lebens, nicht nur für die jeweiligen Pflanzen, sondern für alle Lebewesen. Umso bedenklicher, wenn einige wenige Biotech-Konzerne versuchen, Kontrolle über das Saatgut zu gewinnen. Der Film dokumentiert den Kampf von Umweltschützer*innen, Aktivist*innen und Bäuer*innen überall auf der Welt, um die bedrohte genetische Vielfalt zu schützen und wirtschaftliche Ausbeutung zu verhindern.

 


Mackie Messer - Brechts Dreigroschenfilm

Deutschland 2018, 130 Min. (Überlänge), FSK 6

Regie: Joachim Lang

Darsteller*innen: Lars Eidinger, Hannah Herzsprung, Robert Stadlober, Joachim Król, Tobias Moretti

 

Nach dem Erfolg von Brechts Dreigroschenoper am Theater im Berlin der 20er Jahre entsteht sehr rasch der Plan einer Verfilmung. Nicht zuletzt, da die Lieder von Kurt Weill sich zu echten Gassenhauern entwickeln. Brecht schreibt das Treatment, doch das Projekt scheitert: Brecht will ein soziales Experiment, die Filmstudios das schnelle Geld. Der Film beschreibt die Entstehungsgeschichte des Projekts und das Scheitern, die Welthits werden von Max Raabe gesungen. Berthold Brecht wird gespielt von Lars Eidinger.