Filmbeschreibungen


Familienfilm: Amelie rennt

 

Deutschland, Italien 2017, Laufzeit: 97 Min., FSK 6

Regie: Tobias Wiemann

Darsteller*innen: Mia Kasalo, Samuel Girardi, Susanne Bormann 

 

Amelie (Mia Kasalo) wohnt zwar auch in Berlin, ist aber mitnichten Lolas kleine Schwester. Stattdessen ist sie 13, stur und hat Asthma. Entsprechend widerwillig folgt sie dem Willen ihrer Eltern, eine Kurklinik in Südtirol aufzusuchen. Und was macht sie dort? Rennen, und zwar nix wie weg. Unterwegs in den Alpen trifft Amelie auf den 15-jährigen Bart. Als der ungebetene Begleiter ihr das Leben rettet, stellt Amelie fest, dass Bart viel interessanter ist, als anfangs gedacht. Gemeinsam begeben sich die beiden auf eine abenteuerliche Reise, bei der es um hoffnungsvolle Wunder und echte Freundschaft geht. 


the square


Schweden, Deutschland, Frankreich, Dänemark 2017, Laufzeit: 142 Min., FSK 12

Regie: Ruben Östlund

Darsteller*innen: Claes Bang, Elisabeth Moss, Dominic West 

 

Christian ist Kurator eines Museums in Stockholm. Mit Finesse und Schalk stellt er auch mal die Kunst in Frage, die er präsentiert. In seiner aktuellen Ausstellung "The Square" installiert er für die Besucher eine moralische Schutzzone auf einem öffentlichen Platz, die zu altruistischem Handeln einladen soll Doch dann wird er das Opfer von Trickdieben, denen er per Handyortung auf die Spur kommen will. Gleichzeitig schlägt er sich mit einer Werbeagentur herum, die eine unerwartete Marketingkampagne für "The Square" ausgearbeitet hat. Genialer, tragikomischer und in jeder Hinsicht eigenwilliger Cannes-Gewinner 2017 von Ruben Östlund.

 


HSZG Tag der Umwelt: A plastic ocean

Großbritannien, USA 2016, Laufzeit: 60 Min. (Bildungsversion)

Regie: Craig Leeson 

 

In “A Plastic Ocean” reist ein internationales Team von Abenteurern und Forschern um den Globus und erkundet die lauernden Gefahren im einmal so klaren Wasser der Weltmeere. Die Resultate werden die Zuschauer genauso überraschen, wie auch die Filmcrew überrascht wurde: Es werden einmalige Bilder von Meeresbewohnern, Plastikverschmutzung und auch deren Konsequenzen für unsere eigene Gesundheit gezeigt. Während der vierjährigen Produktionszeit wurde an 20 verschiedenen Standorten rund um den Globus gedreht, um in faszinierenden Bildern zu zeigen, was die globalen Effekte der Plastikverschmutzung unserer Weltmeere sind – aber auch, was mögliche Lösungsansätze sind, die diesem riesigen Problem Abhilfe schaffen könnten.

 


weltoffen: teheran tabu

Deutschland, Österreich 2017, Laufzeit: 97 Min., FSK 16

Regie: Ali Soozandeeh

Darsteller*innen: Elmira Rafizadeh, Alireza Bayram, Arash Marandi, Thomas Nash

 

In Teherans widersprüchlicher, von Patriarchat und Doppelmoral geprägter Gesellschaft prallen tabuisierte Themen wie Sex, Korruption, Prostitution und Drogenmissbrauch auf strenge religiöse Gesetze und Werte. Die Menschen werden dabei zum Spielball religiös verbrämter Unterdrückung. Das Umgehen von Verboten wird zum Alltagssport, das Brechen von Tabus zur individuellen Selbstverwirklichung. So zeigt der Film etwa skrupellose Ärzte, die gegen hohe Zahlungen die Jungfräulichkeit von Frauen wiederherstellen, oder aber auch die Sittenpolizei, die junge Paare verhaftet, wenn sie beim Händchenhalten erwischt werden. 

 

 


doku am sonntag: Pre-crime

Deutschland 2017, Laufzeit: 88 Min.,

Regie: Monika Hielscher, Matthias Heeder

 

Der Sci-Fi-Film „Minority Report“, in dem Verbrechen vorhergesagt werden können, ist Realität: Bei der Methode „Predictive Policing“ wird prognostiziert, wann und wo ein Verbrecher zuschlägt. Gefüttert wird der Polizeicomputer dafür mit persönlichen Informationen, die wir täglich freiwillig im Internet preisgeben. In Chicago, London oder München arbeitet die Polizei längst mit der Analyse von Big Data – die Regisseure Monika Hielscher und Matthias Heeder sind für ihren Dokumentarfilm um die halbe Welt gereist und haben Menschen getroffen, die jeden Tag mit der Technologie zu tun haben. Und sie sprachen mit Menschen, die Opfer von „Predictive Policing“ wurden. Wie viel Freiheit würden wir aufgeben, um dafür Sicherheit zu bekommen? Sind Computern und Algorithmen die besseren Polizisten? 


simpel

Deutschland 2017, Laufzeit: 113 Min., FSK 6
Regie: Markus Goller
Darsteller*innen: David Kross, Frederick Lau, Emilia Schüle

 

Simpel (David Kross) ist 22 und geistig zurückgeblieben auf dem Stand eines Kindes. Als die Mutter stirbt, droht ihm die Einweisung ins Heim. Sein Bruder Ben (Frederick Lau, „Victoria“) bricht mit ihm auf, den Vater (Devid Striesow) zu finden, zu dem sie seit 15 Jahren keinen Kontakt mehr haben. Er soll den Beschluss rückgängig machen. Der jedoch lebt mit seiner neuen Frau zusammen und will von den Problemen der beiden nichts wissen. Eine bewegende Geschwister-Reise.

 

 


maudie

Irland, Kanada 2017, Laufzeit: 115 Min., FSK 12
Regie: Aisling Walsh
Darsteller*innen: Ethan Hawke, Sally Hawkins, Kari Matchett

 

 

Maudie heißt eigentlich Maud Lewis, ist Kanadierin und leidet unter einer schlimmen Form der Arthritis, die zur kontinuierlichen Missbildung ihrer Knochen führt. Weil sie nun aber einmal ihren eigenen Lebensunterhalt bestreiten muss, antwortet sie auf die Anzeige des Junggesellen Everett Lewis, der auf der Suche nach einer Haushälterin ist. Aus der Arbeitsbeziehung wird schnell mehr und weil Everett sie dazu ermuntert, kultiviert Maudie nun immer häufiger ihr verborgenes Talent, die Malerei, die sie noch weltberühmt machen soll. Berührende Lebens- und Liebesgeschichte zweier Außenseiter, basierend auf einer wahren Geschichte.