Filmbeschreibungen


Der Januar im Camillo........

kinderfilm:

Bamse - der liebste und stärkste Bär der Welt

 

Schweden 2014, Laufzeit: 63 Min., FSK 0

Regie: Christian Ryltenius

Darsteller*innen: Peter Haber, Morgan Alling, Steve Kratz

 

Bamse ist nicht nur der liebste Bär der Welt, sondern auch der stärkste! Seine Stärke erhält er durch Omas "Donnerhonig". Unbesiegbar, verhindert Bamse jedes Verbrechen in seiner Heimatstadt. Reinhard Fuchs gefällt das gar nicht. Er und seine Kumpanen entführen Bamses Oma. Um sie zu retten, begibt sich Bamse auf eine gefährliche und abenteuerliche Reise durch den Wald der Trolle. Seit über 50 Jahren ist der Bär der populärste Kinderheld Schwedens und kommt jetzt endlich auch nach Deutschland!

 

 


Django - Ein Leben für die musik

Irland, Kanada 2017, Laufzeit: 115 Min., FSK 12
Regie: Aisling Walsh
Darsteller*innen: Ethan Hawke, Sally Hawkins, Kari Matchett

 

Maudie heißt eigentlich Maud Lewis, ist Kanadierin und leidet unter einer schlimmen Form der Arthritis, die zur kontinuierlichen Missbildung ihrer Knochen führt. Weil sie nun aber einmal ihren eigenen Lebensunterhalt bestreiten muss, antwortet sie auf die Anzeige des Junggesellen Everett Lewis, der auf der Suche nach einer Haushälterin ist. Aus der Arbeitsbeziehung wird schnell mehr und weil Everett sie dazu ermuntert, kultiviert Maudie nun immer häufiger ihr verborgenes Talent, die Malerei, die sie noch weltberühmt machen soll. Berührende Lebens- und Liebesgeschichte zweier Außenseiter, basierend auf einer wahren Geschichte.  

 


Doku & Filmgespräch mit Regisseur

Alles andere zeigt die zeit


Deutschland 2015, Laufzeit: 95 Min.

Regie: Andreas Voigt

 

 

In "Alles andere zeigt die Zeit" kehren wir noch einmal zurück zu einigen Protagonist*innen aus den früheren Filmen der „Leipzig-Reihe“ von Andreas Voigt. Zu Beginn der Dreharbeiten Ende 1989, nach dem Fall der Mauer, waren Isabel, Jenny und Sven noch Schüler*innen, sie waren Teenager. Die Folgen des gesellschaftlichen Umbruchs in den Jahren nach dem Zusammenbruch der DDR haben sie mit voller Wucht getroffen. Die Protagonist*innen sind heute um die 40. Ihre Lebenszeit in der Bundesrepublik ist inzwischen länger als die, die sie in der DDR verbracht haben.

 


alte jungs

Luxemburg 2016, Laufzeit: 107 Min., FSK 0

Regie: Andy Bausch

Darsteller*innen: André Jung, Marco Lorenzini, Paul Greisch, Fernand Fox, Josianne Peiffer

 

Vier zerknautschte alte Männer haben genug davon wie kleine Kinder behandelt zu werden. Gemeinsam planen sie eine Zukunft jenseits des Altenheims in einer WG. Nuckes ist der Anführer der Gruppe und weiß wie man „Widerstand“ organisiert. Sein Kredo ist: "Der Tod kann warten. Das Leben nicht." Vom Luxemburger Wort als "kleine Liebeserklärung an das Leben" bezeichnet, zeigt der Film mit den bekanntesten Stars der luxemburgischen Schauspieler*familie die Rebellen der neuen Generation. Liebevoll, mit Sinn für Humor berichtet die Komödie über eine unangepasste Truppe.

 


Doku am Sonntag: I am not your negro (Omu)

Frankreich, Vereinigte Staaten, Belgien, Schweiz 2017, Laufzeit: 95 Min., FSK 12

Regie: Raoul Peck

 

Der Film beleuchtet die Situation der "People of Colour" in den Vereinigten Staaten von Amerika - dabei ist die Rede fast durchgehend von Negroes - Negern und fast nie wird das Wort "black" oder "coloured" American verwendet. Es ist eine Biografie des Autors James Baldwin, der eine Geschichte der Rassendiskriminierung und der amerikanischen Bürger*rechtsbewegung erzählt. Thematisiert werden die Lebensgeschichten von dem 1963 ermordeten Menschenrechtsanwalt Medgar Evers, dem 1965 ermordeten Black Muslim Malcolm X und dem 1968 ermordeten Baptistenpfarrer und Bürger*rechtler Martin Luther King. 2016 hatte der Film Premiere auf den Internationalen Filmfestspielen in Toronto und erhielt eine Oscar-Nominierung in der Kategorie Bester Dokumentarfilm.

 

 


Manifesto

Deutschland, Australien 2016, Laufzeit: 130 Min., FSK 0

Regie: Julian Rosefeldt

Darsteller*innen: Cate Blanchett, Ralf Tempel, Andrew Upton, Marina Michael

 

Die zweifach oscarprämierte Schauspielerin Cate Blanchett spricht eine Reihe von Monologen in verschiedenen Episoden und ist dabei in zwölf unterschiedlichen Rollen zu sehen, allesamt kulturhistorische oder politische Manifeste des 20. Jahrhunderts. Thematisiert werden Texte von Futurist*innen, Dadaist*innen, Fluxus-Künstler*innen, Suprematist*innen, Situationist*innen ebenso wie Überlegungen einzelner Künstler*innen, Architekt*innen, Tänzer*innen und Filmemacher*innen, wie Lars von Trier. In diesem so beeindruckenden wie zeitgemäßen Weckruf verwebt Rosefeldt die leidenschaftlichsten Statements der Kunstgeschichte und erhielt als Auszeichnung den Prix Italia for TV – Performing Arts.

 

 


weltoffen: 120 bpm (omu)

Frankreich 2017, Laufzeit: 143 Min., FSK 16

Regie: Robin Campillo

Darsteller*innen: Nahuel Perez Biscayart, Arnaud Valois, Adèle Haenel 

 

Paris in den frühen 1990er-Jahren: AIDS breitet sich rasend schnell in der örtlichen Schwulen- und Lesben-Community aus. Doch die Regierung von Präsident François Mitterrand tut wenig bis gar nichts, um den Betroffenen zu helfen. Pharmakonzerne halten wirksame Heilmittel zurück und ganz allgemein gibt es in der Bevölkerung kaum Mitleid und Verständnis für das Leiden der AIDS-Kranken. Aktivist*innengruppen wie ACT UP haben den Kampf gegen die Ausgrenzung aufgenommen. Sean, einer der Mitstreiter, verliebt sich in den Neuling Nathan. Doch der trägt das tödliche Virus bereits in sich...